Pressemeldung
Künstliche Intelligenz gegen lebensbedrohliche Komplikationen.
Mit der Gründung der x-cardiac GmbH werden die am Deutschen Herzzentrum Berlin entwickelten KI-Frühwarnsysteme für Komplikationen nach Herzoperationen in marktreife Medizinprodukte überführt.
Berlin, 11. März 2021 – Mit der Gründung der x-cardiac GmbH werden KI-basierte Monitoring-Systeme zur Vermeidung lebensbedrohlicher Komplikationen nach Herzoperationen in marktreife Medizinprodukte überführt. Entwickelt wurden die Systeme am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), unterstützt durch das Berlin Institute of Health (BIH) in der Charité.
Nachblutungen und akutes Nierenversagen gehören zu den gefährlichsten Komplikationen nach Operationen am Herzen oder an herznahen Gefäßen: Je früher sie erkannt werden, desto besser sind die Aussichten einer Behandlung. Ein Team um Prof. Dr. med. Alexander Meyer hat rekurrente neuronale Netze entwickelt, die mit anonymisierten Daten von über 50.000 Patientinnen und Patienten des DHZB trainiert wurden und drohende Komplikationen anzeigen, bevor erste Symptome auftreten. Validierungsstudien erschienen in Lancet Respiratory Medicine und npj Digital Medicine.
Seit April 2018 wird die Software im realen Klinikbetrieb auf den Intensivstationen des DHZB erprobt. Mit x-cardiac werden die Systeme nun in die zertifizierten Medizinprodukte x-c-bleeding und x-c-renal-injury überführt.
Die Geschäftsführung bilden Alexander Meyer (medizinische Leitung), Oliver Höppner (CEO, Geschäftsentwicklung, Finanzen und Personal) und Kay Brosien (Operations, Qualitätsmanagement und Regulatorik). Dem wissenschaftlichen Beirat gehören Prof. Dr. med. Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des DHZB, und Prof. Carsten Eickhoff, Professor für Medizinische KI an der Brown University, an.
Pressekontakt
Ascléa GmbH (vormals x-cardiac)Oliver Höppner, CEO
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